Eine Ausstellung über das Ordnen der Welt Ein Potpourri aus Kunst, Wissenschaft und AlltagDie Wanderausstellung ist eine Zusammenarbeit für das Linné-Jahr zwischen den Ausstellungsmachern von „Riksutställningar“, dem Museum der Provinz Gotland, dem Schwedischen Forschungsrat und der Königlichen Akademie der Wissenschaften.
Mensch und Natur sind bald bis in alle Einzelheiten inventarisiert. Dennoch wirkt die Welt heute nicht weniger chaotisch als vor dreihundert Jahren. Im Gegenteil. Die Ausstellung „Chaos von Linné“ hat mehrere Ziele: Zu zeigen, dass Ordnung nicht immer nützlich ist. Zu zeigen, dass Chaos nicht immer nachteilig ist. Und umgekehrt. Die Besucher der Ausstellung begegnen heutigen Wissenschaftlern und Künstlern, stoßen auf mehr oder weniger überholte Theorien über die Natur des Menschen und werden gezwungen, Alltagsgegenstände und Alltagsphänomene ohne ersichtlichen Zusammenhang zu bewerten. Sie werden mit Übertreibungen und Selbstverständlichkeiten konfrontiert und mit Fragen, auf die es keine Antwort gibt. Vage Schlussfolgerungen werden gezogen. Reine Wahrheiten werden mitnichten in Aussicht gestellt. Natürlich bilden Carl von Linné und seine Epoche machenden Ideen den Ausgangspunkt der Ausstellung. Der Geburtstag des großartigsten schwedischen „Ordnungsmannes“ jährt sich am 23. Mai 2007 zum dreihundertsten Mal. Kern der Ausstellung? Die hauchdünne Balance zwischen Ordnung und Chaos. Die Besucher also
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